Projekt

Zweite Chance im Rudelglück“

 

Tierschutzprojekt mit dem Verein Glücksfelle e.V.

 

***********Beginn des Projektes Herbst 2017***********

 

Der Blick schweift verloren zwischen den Metallstäben ins Nichts, während das Synchronnische und täglich wiederkehrende Bellen seines Nachbarn, ihn beinahe taub werden lässt.

Mal abgesehen von der nervösen Energie und dem ständigen Drehen, welches von dem Kollegen ausgeht.

Die vielen unbekannten Gerüche deuten auf fremde Menschen hin....es ist Besuchszeit!!!

 

Immer, wenn die Menschen vor dem Eingang des Zwingers verweilen, schwenkt deren Aufmerksamkeit zwischen dem Schild an der Tür und dem Burschen in der Ecke hin und her.

 

Dann gehen sie weiter.........warum auch immer.

 

JOSEPH, Mischling, 2 Jahre 

 

Nach dem 4. Besitzer sitzt er wieder einmal hier im Tierheim, im Zwinger Nummer 7.

 

 

Joseph ist ein Tierschutzhund und verweilt immer und immer wieder bei Menschen oder im Tierheim. In seinem kurzem Leben ist eines sicher, er kommt einfach nicht an.

 

Unzähligen Hunden geht es ähnlich wie Joseph und sogar noch weitaus schlimmer. Denken wir über Tierheime weltweit nach, über Auffangstationen oder gar Tötungsanlagen, im Keller, an der Kette oder in einem abgedunkelten Käfig eines gierigen Vermehrers. Diese Liste ließe sich endlos weiter führen und es ist nur ein kleiner Funken vom Elend da draußen, den so viele Hunde täglich erleben.

 

Ich möchte an dieser Stelle endlich etwas Kleines dagegen tun und aktiv im Tierschutz werden.

 

Mir ist völlig bewusst das Tierschutzarbeit in der Öffentlichkeit ein brisantes Thema ist und immer wieder darüber heiße Diskussionen und Streite entfachen, die zwischenmenschlich völlig abgleiten. Ob es nun über die Anzahl der geretteten Tiere geht, über Methoden und Philosophien, über Geschäfte mit Hunden oder das In- bzw. Auslandsproblem. KLAR......alles hat irgendwie eine Daseins Berechtigung und eine sachliche Diskussion wäre wünschenswert, aber das ist so gut wie nie möglich und das macht einen traurig. Eigentlich wollen wir ja fast alle dasselbe, nachhaltig und vernünftig den armen Hunden helfen."

 

 

 

Ich will in die Praxis und meine Zeit tatsächlich den Hunden widmen, deswegen stelle ich euch das Projekt vor.

 

Von Anfang an stand für mich fest, dass ich mal Hunde aufnehmen und ihnen helfen möchte ein neues zuhause zu finden.

Ich breche nie etwas über das Bein und fing an zu planen und zu recherchieren.

 

Tja, hartes Brot sage ich euch.

 

Du brauchst Zeit, du brauchst Ahnung, Räumlichkeiten und ein Gelände, Geld, Unterstützer, unzählige Gegenstände im Hundebereich, du benötigst Erlaubnisse vom Land, du brauchst Hunde und du brauchst und brauchst......

So vergingen die Jahre und wir haben alles vorbereitet um endlich los zu legen.

 

 

Was bedeutet „Zweite Chance im Rudelglück“???

 

Wir reden hier von Hunden die wegen Verhaltensauffälligkeiten, Familiendramen oder Überforderung abgegeben wurden, Hunde die durch schlechte Erfahrungen oder Lebensumständen Ängste entwickelt haben oder eben Hunde die auf der Straße gefunden wurden und unbedingt Hilfe benötigen.

Kurzum, Hunde die eine 2 oder 3 oder eben eine 4 Chance verdient haben.

 

Ich glaube fest daran das wir Menschen Hunden in vielen Punkten echt helfen können, doch noch mehr glaube ich daran, dass andere, stabile Hunde solchen Hunden noch viel mehr helfen können.

Deswegen möchte ich das „Rudelprinzip“ nutzen.

 

Ich möchte wie oben genannt, solchen Hunden ein vorübergehendes, professionelles zuhause bieten um einfach erst mal anzukommen, sich zu regenerieren, um Hund zu sein, sich einem strukturierten Alltag zu stellen und um sich sicher zu fühlen.

 

Was biete ich den jeweiligen Hunden???

 

Ich werde die Vierbeiner persönlich im Empfang nehmen und in meinem Alltag integrieren.

 

Wir bieten:

  • tägliche Spaziergänge im Rudel unter Anleitung und soziale Interaktionen mit Artgenossen werden im Vordergrund stehen

  • das etablieren von Regeln und Grenzen sowie Spiel und Zuneigung

  • Unterbringung im Familienanschluss mit mehreren Innen- bzw. Außenbereichen

  • Ruhephasen und Ruhezonen

  • das Meistern von Alltagssituationen (Autofahren, Leine laufen, alleine bleiben, Fellpflege)

  • sich in der Stadt bewegen

  • Rituale umsetzen und Grundgehorsam üben

  • Einschätzungen und Protokoll führen jeglicher Aktivitäten

  • Steckbriefe und Videos vom Schützling erstellen

  • Anleitung und Training der jeweiligen Endstelle anbieten

  • Begutachtung der Endstelle

  • Nachbetreuung

 

Der Tierschutzverein Glücksfelle e.V. und das Hundeparadies Harz fließen ineinander, so dass wir gemeinsame Sache machen und Hundeparadies Harz eine Vereinspflegestelle wird.

 

Bei jeglichen Fragen über die jeweiligen Hunde die sich in meiner Obhut befinden ( Alter, Rassen, Verhalten, Fortschritte etc) sind wir, dass Hundeparadies Harz der Ansprechpartner.

 

 Email an:

 

info@dogwalking-harz.de

 

 

 

Bei allen anderen Fragen, wenden Sie sich bitte an Stephanie Maiwald von den Glücksfellen.

 

Email an:

 

info@gluecksfelle-ev.de

 

"Bitte erwähnen Sie immer "Zweite Chance im Rudelglück"

 

 

Wenn uns jemand unterstützen möchte:

 

Glücksfelle e.V.

Harzsparkasse

IBAN: DE74810520000901046787

BIC: NOLADE21HRZ

Verwendungszweck:

Zweite Chance im Rudelglück

Spendenlauf vom 20.08.2017

An diesem Tag konnten wir 1000 Euro für den Tierschutz einsammeln"​

 

 

 

!!!DANKE AN ALLE!!!

 

 

Der Erlös fließt in das Projekt 2. Chance im Rudelglück und an das Tierheim in Quedlinburg

Spendenlauf vom 31.12.2016

!!!Vielen Dank an alle Teilnehmer und Spender!!!

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